Feuerwehr Winsen (Aller) nimmt Ausbildungsbetrieb wieder auf

Zwei Feuerwehrangehörige kniend neben einem Wasserwerfer in orange getönt.

Aufgrund der steigenden Anzahl der an Corona Infizierten entschieden die Verwaltung der Gemeinde Winsen (Aller) und die Führung der Feuerwehr im März den praktischen Ausbildungsbetrieb einzustellen. Durch diese Maßnahme sollte die Einsatzbereitschaft der sechs Ortswehren aufrecht erhalten werden, falls sich ein Feuerwehrkamerad durch das Virus SARS-CoV-2 infiziert. Rückwirkend betrachtet ist dieses gelungen, nicht ein Mitglied der Feuerwehren hat sich in den letzten drei Monaten infiziert. Die Einsatzbereitschaft der Ortswehren war immer gegeben und wurde auch mehrmals unter Beweis gestellt. Berichte zu den Einsätzen sind auf den Internetseiten der einzelnen Wehren zu lesen.

Inzwischen sind sowohl die Infektionszahlen als auch die Anzahl der Neuinfizierten auf einem sehr niedrigen Stand stabil. Deswegen sehen die Verantwortlichen die Möglichkeit, dass der Ausbildungsbetrieb in den Ortswehren zeitnah wieder aufgenommen werden kann.

Hierzu wurde ein Hygienekonzept, sowie ein neuer Ausbildungsplan erstellt. Geplant ist, den praktischen Ausbildungsbetrieb auf Gemeindeebene mit den neuen Vorgaben ab 1. Juli wieder aufzunehmen. Die einzelnen Ortswehren werden den Start des Ausbildungsbetriebes ihren örtlichen Erfordernissen anpassen.

Gemeindebrandmeister Oliver Hermann und sein Stellvertreter Simon von Hörsten danken allen Feuerwehrkameraden in der Gemeinde Winsen (Aller) für ihr vorbildhaftes Verhalten, was die Hygienevorgaben in den letzten Einsätzen angeht. Die Ortswehren sind alle gut ausgebildet, so dass sie sich die drei Monate keine Gedanken um die Zuverlässigkeit im Einsatz gemacht haben. Das Hauptaugenmerk lag darin, Infektionen innerhalb der Wehr zu verhindern. Hierzu wurden kurzfristig ausreichende Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel beschafft, sowie Verhaltensregeln im Einsatz definiert. Es sei jetzt aber an der Zeit, sich wieder um das praktische Training zu kümmern und die neuen und jungen Kameraden weiter zu qualifizieren, um auch weiterhin diesen guten Ausbildungsstand und die Sicherheit im Einsatz garantieren zu können.